8. May 2013

Woher kommt bloß die menschliche Neugier?

Das können wir euch leider auch nicht beantworten, aber wir hätten da ein paar Antworten auf andere Fragen mit woher...? In dieser Kategorie fragen wir uns meist nach der Herkunft bestimmter Worte. Denn woher kommt es denn nun, dass wir ein süßes Brötchen, in Fett ausgebacken mit Puderzucker, oder mit sonstiger zuckriger Glasur, überzogen und mit Marmelade gefüllt als Berliner bezeichnen? Solche Fragen wollen wir hier aufklären. Ihr fragt euch auch wo zum Beispiel die Begriffe "Ketchup" oder "Bürgersteig" herkommen, dann schreibt uns diese Fragen und wir suchen nach einer Antwort.

Was ist Keramik?

Keramik

Wir alle nutzen täglich Produkte die aus Keramik (griechisch = Ton) gefertigt wurden. Wir stellen Blumen in Keramikvasen, wir essen täglich von Tellern die aus Keramik bestehen und ein nicht unbedeutender Anteil der Bevölkerung trägt Keramik im Mund. [Read more...]

Woher kommt der Strom?

Energiekraftwerk

Ohne Strom kann wohl niemand mehr leben. Aber woher kommt der Strom überhaupt? Aus der Steckdose, ist doch klar! Eine verblüffend einfache und auch richtige Antwort. Mit dem Strom aus der Steckdose können wir unsere Wohnung heizen, haben nachts Licht und warmes Wasser. Aber wie kommt der Strom in die Steckdose? Wer erzeugt den Strom und transportiert ihn in die Häuser?

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Woher kommt die Schokolade?

schokolade

So gut wie jeder liebt sie, viele sind sogar süchtig danach, aber woher kommt sie, die Schokolade? Wie wird sie hergestellt? Aus welcher Pflanze wird sie gewonnen?

Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaobaumes gewonnen. Ein Kakaobaum kann in der Natur bis zu 15 Meter hoch werden. Sie werden aber von Menschenhand gestutzt, um die Ernte zu vereinfachen. Wenn nicht durch künstliche Bestäubung nachgeholfen wird, dann trägt die Kakaopflanze 20 bis 30 Früchte pro Jahr. Nach vollständiger Reifung der Kakaofrucht wird diese auch heute noch von Hand geerntet und die Samenkerne werden entnommen. Das sind die eigentlichen Kakaobohnen. Diese lässt man noch für 5 bis 10 Tage gären, bevor sie in Richtung Schokoladefabrik gebracht werden. Dort werden sie gewaschen, geröstet und der harten Schale entnommen. Aus dieser Schale kommt eine weiche breiförmige Flüssigkeit, die zu Kakao und Schokolade verarbeitet wird.

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Woher kommen Silberfische?

Silberfisch

Viele Haushalte, vor allem in älteren Gebäuden, mussten gezwungener Weise schon des Öfteren mit ihnen Bekanntschaft machen. Die Rede ist von den kleinen silber-glänzenden sehr flinken Silberfischen. Woher kommen diese Silberfische?

Die Silberfische leben tagsüber in Abflüssen, Kanalschächten, Mauerritzen, hinter Tapeten, Fliesenfugen – kurz gesagt, wo es dunkel und sehr feucht ist. Darum sind sie auch häufiger in Altbauten zu finden. Nachts, wenn sie niemand stört, wagen sie sich aus ihren Verstecken heraus und erkunden die Welt, bzw. die Wohnung. Sie ernähren sich von den verschiedensten Dingen, wie Kleister und Kleber, Hautschuppen, Zucker und Stärke, sowie Hausstaubmilben. Sie können also immer irgendwo Nahrung finden. Allerdings hilft es, die Wohnung sauber zu halten, um es ihnen nicht allzu leicht zu machen. Lässt man das Licht an, werden sie sich auch nicht aus ihren Verstecken wagen, da sie nur in Dunkelheit leben. Außerdem sind sie sehr gute Schwimmer. Es hilft also nichts, die kleinen Tierchen im Abfluss hinunter zu spülen.

Wie kann man die Silberfische nun loswerden?

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Woher kommt der Berliner?

Woher kommt der Kräppel,Pfannkuchen,Berliner,Krapfen?

Es gibt ihn mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllt, mit Marzipan, Zuckerguss, Nougat oder sogar Schokolade überzogen. Wir zu Hause nennen ihn Berliner, mein Opa Kräppel und im Bekanntenkreis gibt’s dafür die Bezeichnungen „Krapfen“ und sogar „Pfannkuchen“ (wobei ich unter Pfannkuchen etwas ganz Anderes verstehe!) – alle meinen wir aber das Gleiche. Leckere Hefeteigkugeln, die schwimmend in heissem Fett ausgebacken werden. Doch wer erfand eigentlich den Berliner, Kräppel, Pfannkuchen? Gerade zur Faschingszeit sind Berliner sehr beliebt und in so ziemlich jeder Bäckerei zu haben.

Berliner, Pfannkuchen, Kräppel, Krapfen

Woher kommt der Kräppel,Pfannkuchen,Berliner,Krapfen?

Woher kommt der Kräppel,Pfannkuchen,Berliner,Krapfen?

Die süssen faustgroßen Hefeteig-Kugeln heißen überall anders: Die Berliner nennen sie “Pfannkuchen”, außerhalb von Berlin sagt man “Berliner” oder auch “Kräppel”. In Frankreich heißen sie “Boule de Berlin” und in England “Jelly Doughnut”. “Krapfen” ist die bayerische Bezeichnung für das Fett-Gebäck. Der Name hat wahrscheinlich folgende Herkunft: Im Mittelalter gab es ein längliches Gebäck mit zwei gebogenen Spitzen, bzw. Krallen. Das Wort für “Kralle” war damals “Chrapho”, oder “Krapfe”. Wo und wie der erste Krapfen erfunden wurde ist unklar, es gibt verschiedene Legenden um die Herkunft der leckeren süssen Teigspeise:

  • Berliner wurden in Ägypten erfunden. Schon die alten Ägypter bereiteten im Fett schwimmendes Gebäck zu. In einem alten ägyptischen Grab hat man krapfenähnliche kleine Kuchen entdeckt
  • Berliner wurden von den Römern erfunden. Auch die alten Römer kannten ein Fettgebäck namens “Globuli”, was soviel viel “Kügelchen” bedeutet. Es gab sogar ein Rezept dazu. Darin heißt es am Schluss: “Wenn Sie fertig sind, nimm sie aus dem Fett und bestreiche sie mit Honig.”
  • Wien: Eine andere Geschichte erzählt von der Krapfenerfindung in der österreichischen Hauptstadt, Wien. Die Bäckerin Cäcilie Krapf habe um das Jahr 1690 herum in ihrem Laden die allseits beliebten “Cillikugeln” hergestellt. Die schmackhaften Teigkugeln habe sie mit eingemachten Früchten gefüllt, heißt es.
  • Krapfen vom Zuckerbäcker. Sehr oft wird die Geschichte eines Berliner Zuckerbäckers erzählt. Dieser soll um das Jahr 1750 herum als Kanonier im Heer Friedrich des Großen gedient haben. Aber für den Krieg taugte er nicht. So übernahm er es, für die müden Soldaten zu backen. Er erfand das Fettgebäck in Kanonenkugelform, das wegen der Herkunft des Bäckers, bald nur noch “Berliner” genannt wurde.

Bild: flickr / http://www.flickr.com/photos/libaer2002/

Woher kommt der Weihnachtsmarkt?

Weihnachtsmarkt

Überall öffnen wieder die Weihnachtsmärkte und locken mit Glühwein und süßen Leckereien wie Lebkuchen und gebrannten Mandeln. Regional unterschiedlich heißt er Weihnachtsmarkt, Christkindlesmarkt, Christkindlemarkt, Christkindlmarkt, Adventsmarkt oder Glühweinmarkt.

Doch woher stammt überhaupt der Weihnachtsmarkt und was ist der Ursprung des Weihnachtsmarkts?

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Woher kommt der Osterhase?

ostern

Die Frage, woher der Osterhase eigentlich kommt, hat sich wohl bisher wirklich jedes Kind schon mal gestellt. Dennoch ist sie bis heute leider nicht endgültig geklärt. Keiner weiß, wer den Osterhasen erfunden hat. Doch eines sei hier schon mal verraten: Der Osterhase kommt aus dem deutschen Sprachgebrauch.

Tatsächlich war es nicht immer der Hase, der die Eier an Ostern überbrachte. In anderen deutschsprachigen Teilen Europas waren dafür früher unter anderen der Kuckuck, der Fuchs, der Hahn oder der Storch verantwortlich. Doch im Laufe der Zeit hat sich schließlich der Hase als Überbringer der bunten Ostereier durchgesetzt. Grundsätzlich galt das Ei schon im Mittelalter als Zeichen der Fruchtbarkeit. Doch wann der Hase ins Spiel kam, weiß niemand wirklich. Man weiß lediglich, dass der Osterhase das erste Mal in einer medizinischen Abhandlung von Professor Georg Franck von Frankenau im 17. Jahrhundert erwähnt wurde, in der die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem Ostereier Verzehr thematisiert wird. Warum jedoch gerade der Hase letztendlich zum Eier verstecken kam, wird wohl immer ein Geheimnis blieben.

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