Es lässt jedem Autofahrer die Haare zu Berge stehen und sorgt in der Industrie für viel Ärger: Rost.
Wer in der Schule Chemie schon nicht mochte, dem stellt Mutter Natur mit der Korrosion regelmäßig ein Bein im Alltag, sei es am Auto oder am Geländer zum trauten Eigenheim. Doch wie kann man sich eigentlich vor dem lästigen roten Teufel Rost schützen?
Das Geheimnis: Feuerverzinkung
Damit es auf deutschen Gartenparties keine unschönen Blicke gibt, werden viele Metallgegenstände heutzutage vor dem Verkauf feuerverzinkt. Bei diesem Verfahren werden stählernde Gegenstände zuerst von Öl und Fett befreit, bevor sie in einer Zinkschmelze versinken. Der Überzug schützt die Metallteile vor allen möglichen Einflüssen des Alltags.
Doch nicht nur kleine Gegenstände werden so behandelt: Ist ein Korrosionsschutz nötig, so werden selbst tragende Elemente von großen Bauwerken wie Brücken mit dieser Methode behandelt, um sie vor den täglichen Witterungseinflüssen zu schützen. Warum viele Statuen und Design-Elemente in Parks und auf öffentlichen Plätzen nicht rosten? Das Geheimnis heißt auch hier wieder: Feuerverzinkung.
Vorteile von Feuerverzinkung
Neben dem Korrosionsschutz bietet so eine Feuerverzinkung noch weitere Vorteile: Behandelte Teile sind ca. 30-50 Jahre vor Umwelteinflüssen geschützt. Zudem ist der Schutz sehr widerstandsfähig und wird deshalb immer häufiger verwendet. Zink hilft also nicht nur dem menschlichen Körper, er dient auch der deutschen Industrie. Ein wahres Wundermittel der Natur.
Wer es genau wissen will:
Photo: CC BY 2.0 by USACEpublicaffairs
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