Es ist schon fast ein Gesetz: Wer einen PC hat, braucht auch Microsoft Office. Kaum vorstellbar einen Brief mit einem anderen Programm als Microsoft Word zu schreiben oder die Tabellenkalkulation nicht in Excel zu machen. Doch es gibt auch Alternativen zu Microsoft Office 2010. Wir stellen auch einige davon mal genauer vor.
OpenOffice
Eine komplett kostenfreie Alternative zu Microsoft Office. Sie bietet einen sehr ähnlichen Funktionsumfang unter anderen Decknamen. Word heißt Writer, Excel heißt Calc und Power Point nennt sich Impress. Man kann natürlich problemlos Daten mit Microsoft Office-Besitzern austauschen, da OpenOffice voll zu anderen Formaten kompatibel ist. Allerdings muss man beim Konvertieren mit kleineren Einschränkungen, wie Format- und Layoutfehlern rechnen. Auch die Bedienung ist natürlich eine etwas abgewandelte. Funktionen können an unterschiedlichen Stellen auftauchen. Da es kostenlos ist, kann man es ja einfach mal ausprobieren: openoffice.org
Google Docs
Der erste Office-Suite, die komplett im Internet abgelegt ist. Man braucht nichts installieren, nichts kaufen und sich keine Gedanken um Datenverlust zu machen. Google bietet mit Google Docs bzw. Google Text und Tabellen auch das gemeinsame Arbeiten an einem Dokument an, ohne dass es ständig per E-Mail hin und her geschickt werden muss. Daten können aus dem Microsoft Office-Format importiert und exportiert werden. Wer Google Docs nutzen will, muss sich anmelden. Auch die Registrierung ist kostenlos. Allerdings ist das Arbeiten in Google Docs ein anderes, als in einer lokal gespeicherten Office-Suite. Die Abläufe sind noch etwas hackelig, der Funktionsumfang ist vier geringer und man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Daten im Internet liegen. Wenn auch nicht frei zugänglich. Aber ein gewisses Sicherheitsrisiko ist vorhanden. Mehr unter: docs.google.com
Apple iWork
Besitzer eines Apple-Computers (uns das sollen ja bekanntlich immer mehr werden) können auch auf eine Apple-eigene Office-Lösung zurückgreifen. iWork bietet einen ähnlichen Funktionsumfang, wie Microsoft Office. Word nennt sich hier Pages, PowerPoint heißt Keynote und Excel wird als Numbers bezeichnet. Auch diese Office-Suite ist voll kompatibel mit Microsoft Office. Für iWork fallen allerdings 79€ zu Buche. Dafür bekommt man ein übersichtliches und nutzerfreundliches Programm mit vielen schönen Vorlagen. Für Apple-Fans definitiv einen Blick wert. Besonders, da Microsoft Office für Mac schlappe 140€ kostet. Unter folgendem Link gibt es eine 30-tägige Testversion zum Download: www.apple.com/de/iwork
Generell gilt es zu beachten, dass die große Masse der Computerwelt, Office von Microsoft nutzt. Wer also häufig Daten austauscht, vor allem geschäftlich, sollte zunächst ausgiebig testen, ob die Office-Alternative keine Fehler beim Empfänger auslöst. Nicht alle Alternativen sind zu 100% kompatibel mit Microsoft Office.





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