Ob auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch: so wie sich der Charakter mit der Zeit festigt, wechselt man im Laufe des Lebens auch kaum die Vorliebe beim Einschlafen und daher begründen Schlafforscher, dass die Schlafposition einige Rückschlüsse auf das eigene Ich zulässt. Daher ist die Frage, was verrät die Schlaflage denn nun über uns?
Seitenlage
Die beliebteste Einschlafposition der Deutschen ist die Seitenlage bzw. Embryonalstellung. 59 % wählen diese Lage als Ausgangspunkt zum Träumen, doch gibt es selbst hier zwischen ihren Vertretern gravierende Unterschiede. Diejenigen, die mit leicht gebeugten Beinen einschlafen, werden nachgesagt ausgeglichen zu sein, einen ausgeprägten Humor zu haben, einen gesunden Menschenverstand sowie gesellig zu sein. Diese Menschen sind meistens sehr beliebt unter Freunden und Kollegen und haben ein intaktes Sozialleben. Männer und Frauen mit stark angewinkelten Beinen hingegen sind eher kreativ, praktisch veranlagt und gefühlsbetont. Beide Typen sind jedoch gleichermaßen schutzbedürftig und verletzlich.
Bauchlage
Diese Schlafposition wird von den wenigsten Menschen bevorzugt und nur 13 % der Deutschen schlafen auf dem Bauch. Laut der Meinung der Forscher zu urteilen, sind Bauchschläfer häufig perfektionistisch veranlagt und lassen sich nur ungern in ihre Entscheidungen hineinreden. Sie lieben es die Kontrolle zu behalten und ein geregeltes leben zu führen. Wer dabei noch sein Bein leicht anwinkelt, kann sich außerdem Fairness und Kreativität zu schreiben, aber auch Sensibilität und Unsicherheit.
Rückenlage
Rückenschläfer sind offene Menschen, die als selbstbewusst, neugierig und wissbegierig gelten und mit ihrer Umwelt im Reinen sind. 18 % der Deutschen wählen diese Schlafposition und geben damit Preis, dass sie hohe Ansprüche an sich selbst haben und ihre Mitmenschen haben, sie den Dingen aber auch sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.
Da Menschen in dieser Schlafposition mit allen Vieren von sich gestreckt auch häufig einem Soldaten ähneln, ist die Rückenposition auch bekannt als „Soldatenstellung“ oder „Königsschläfer“. Trotz der ehrfürchtigen Namen hat diese Lage einen gravierenden Nachteil: Rückenschläfer schnarchen häufiger, was vor allem dem Partner stört und diese Position fördert Atem- und Magenprobleme. Das sollte den Rückenschläfer aber eher weniger stören, denn er hält sich selbst für unangreifbar.
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Bildquelle: Rachel Calamusa (Flickr CC BY-SA 2.0)
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