Unsere Erde, ständig dreht sie sich, befindet sich im Wandel, 365 Tage im Jahr. So vielfältig wie Flora und Fauna ist auch der Wechsel der Jahreszeiten. In einem ewig gleichen Rhythmus erneuert sich der Planet laufend, ein pulsierender und lebendiger Ball auf dem Spielfeld des Universums. Woran liegt es also, dass sich das Schauspiel der Natur in vier unterschiedliche Jahreszeiten gliedert? In einen Zyklus aus Sterben und Wiedergeburt?
Verantwortlich zeigt sich die Neigung der Erdachse, die in 23 Grad Schräglage um die Sonne kreist. Aufgrund dieser wird die Oberfläche des Planeten unterschiedlich stark beschienen, zwischen März und August, befindet sich die nördliche Halbkugel näher zur Sonne, deshalb ist zu dieser Zeit in unseren Breitengraden Sommer, während zur selben Zeit auf der südlichen Halbkugel Winter herrscht. Das funktioniert genauso umgekehrt, wie diese Grafik illustriert:
Eine schräge Erdachse sorgt also dafür, dass die Erdhalbkugel im Sommer und Winter jeweils einseitig der Sonne zugewandt ist, während im Frühling und Herbst beide Seiten den selben Anteil an Sonnenlicht abbekommen. So ergeben sich die unterschiedlichen Jahreszeiten. Am Äquator freilich verhält es sich anders, dort gibt es keine Jahrezeiten sondern eher Tageszeiten, die sich durch einen Wechsel von Regen und Trockenheit äußern. Aus diesem Grund beheimatet unsere Erde rund um den Äquator die immergrünen Regenwälder.
Was passiert, wenn die Erdrotation plötzlich stoppen würde, seht ihr hier: www.neatorama.com (englisch)
Aber zum Glück ist das vorläufig noch eine rein theoretische Vorstellung und wir werden weiterhin im Lauf der Jahreszeiten diesen Planeten bevölkern.
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Warum gibt es Jahreszeiten?,






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